Bodenanalysen

Voraussetzung für Ertragssicherheit und Qualitätserzeugung von Lebens- und Futtermitteln ist ein mit Nährstoffen ausgeglichen versorgter Boden. Bodenuntersuchungen lieferen wichtige Anhaltspunkte für die Beurteilung des Nährstoffzustandes. Beobachtung am Feld und Erfahrungsaustausch stehen an erster Stelle: Halten Sie Ausschau nach Zeigerpflanzen und nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für Spatenproben, um Bodenleben und Struktur beurteilen zu können.

Zusammenarbeit mit Dominik Christophel

Wir arbeiten bei Bodenanalysen (Albrecht-Methode) mit Dominik Christophel zusammen, da er offizieller Kinseyberater ist und direkt mit Neal Kinsey zusammenarbeit. Die Ergebnisse der Analysen korrelieren sehr stark mit dem Original und sind daher vergleichbar.
Kontakt www.gb-christophel.de

Spatenprobe

Wir empfehlen folgende Vorgangsweise:

  1. Suchen Sie repräsentative Probestellen aus.

  2. Graben Sie an einer Seite des anvisierten Bodenziegels ein Loch in Spatentiefe, damit dieser später gut herausgehoben werden kann. Achten Sie auf die (Kultur-)Pflanzen, die mit ausgegraben werden sollen.

  3. Stechen Sie die schmalen Seiten der Bodenprobe keilförmig frei. Der Ziegel soll nicht beschädigt werden.

  4. Nun wird der Bodenziegel rückwärts abgestochen, vorsichtig aus dem Boden gehoben (mit der Hand festhalten) und etwa hüfthoch mitsamt dem Spaten aufgelegt. Mit einer kleinen Kralle können Wurzeln freigelegt werden.

  5. Notieren Sie Entnahmestelle, Ihre Ergebnisse und fertigen Sie von jeder Probe einige Fotos an.


Bodenanalyse nach der Albrecht-Methode

Für eine Beurteilung der Nährstoffversorgung unterstützen wir Sie gerne bei der Durchführung von Bodenanalysen nach der Albrecht-Methode. Wir empfehlen regelmäßige Untersuchungen auf ausgewählten Standorten. Nur so kann eine Entwicklung der Nährstoffgehalte im Boden nachvollzogen werden.

Sie können die Proben zu uns ins Büro bringen oder per Post schicken: Kontakt

Probenziehung:

Es wird empfohlen nicht zu viele Proben zu nehmen, sondern nur von wenigen Flächen, aber dort die Maßnahmen tatsächlich auch umzusetzen. Ein Bodenprobenbohrer kann von uns ausgeborgt werden. Wichtig ist ein dementsprechendes Mischmuster zu ziehen, gut zu mischen (am besten mit Bohrmaschine und Quirl) und mindestens 0,5 kg gut beschriftet und in einem sauberen kleinen Kübel bzw. Frischebeutel zu uns zu bringen. Wir füllen die Proben dann in Musterbeutel um.

Wir bitten Sie, das angefügte Formular vollständig und korrekt ausgefüllt den Bodenproben beizulegen:

Bodenprobenformular


Die Abbildung zeigt mögliche Vorgangsweisen bei der Probeziehung am Feld.

Weitere Empfehlungen finden Sie auf der Rückseite des Bodenprobenformulars.